Caritasverband Rheine, 06.11.2008

Die Stärken in den Vordergrund stellen

Projekt FitZu stellt sich im Jugendtreff Underground vor

Rheine. cpr. Zahlreiche Jugendlichen besuchten in der vergangenen Woche den Jugendtreff Underground in der Kirchengemeinde St. Ludgerus im Schotthock, um mehr über das Projekt „FitZu - Fit für die Zukunft“ und seine Angebote zu erfahren. Im Projekt FitZu der Caritas Rheine werden Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg von der Schule zum Beruf von Ausbildungspaten begleitet. Die Paten sollen helfen, die Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche und auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Einerseits können Jugendliche individuell oder in kleineren Gruppen von  Ausbildungspaten des Projektes begleitet und unterstützt werden - sei es im schulischen Alltag oder bei Behördengängen, sei es bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz oder bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen.

Nach der Begrüßung durch den neuen Leiter des Jugendtreffs, Sascha Hönekamp, stellte die Projektkoordinatorin Anelia Mihailova-Wilson die Inhalte des Projektes „FitZu - Fit für die Zukunft“ vor. Nach der Phase der Gewinnung und Schulung eines ehrenamtlichen Teams ist das Projekt seit einigen Monaten in die aktive Phase übergangen. Um auf konkrete Bedarfe der Zielgruppe eine Antwort geben zu können, werden zugeschnittene Maßnahmen mit den Kooperationspartnern konzipiert und durchgeführt. Eine gute Kooperation läuft zurzeit mit der Kreishandwerkerschaft Steinfurt und der Overberg-Hauptschule in Rheine. Das Projekt setzt auf die vorhandenen Potentiale und Stärken der Jugendlichen. Sie sollen ermutigt und befähigt werden, diese Stärken einzusetzen.

Im weiteren Verlauf der Vorstellung berichtete Paul Sutke, einer der jungen Ehrenamtlichen im Projekt, über die Beteiligung an der Ausbildungsbörse der Stadt Rheine als eine der ersten öffentlichen Aktion des Projektes. Als Ergebnis dieser Aktion meldeten sich auch die ersten „Patenkinder“, die von den Ausbildungspaten auf ihrem Weg bei der Suche nach den passenden beruflich qualifizierenden Maßnahmen begleitet wurden. Einen Einblick über interessante und verschiedene Berufswege und -bilder gab Ausbildungspatin Helena Hoffmann. Sie gab eine Reihe von praktischen Ratschlägen und Tipps, wie man richtig seine Bewerbungsunterlagen gestaltet und sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet. Für die kulturelle Begleitung des Abends sorgten die Mädchentanzgruppe „Raduga“ mit ihrem temperamentvollen orientalischen Tanz und die musikalischen Akzente der Band „Sladkij Son“ (deutsch: „Süßer Traum“).

Mehr Informationen über die Arbeit des Projektes FitZu oder über die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Tätigkeit als Ausbildungspate erhalten Interessierte bei Anelia Mihailova-Wilson von den Caritas-Migrationsdienstes per E-Mail fitzu@caritas-rheine.de oder unter der Telefonnummer 05971 862-334.

Weitere Infos zu diesen Themen: