Caritasverband Rheine, 29.06.2009

Hereinspaziert in den Zirkus Halli Galli

Dreikönigs-Kindergarten führt Zirkus-Projekt durch

Rheine. cpr. Unter dem Motto „Hereinspaziert in den Zirkus Halli Galli“ entführten die Kinder des Dreikönigs-Kindergartens im Heilpädagogischen Zentrum der Caritas Rheine ihre Eltern, Geschwister und Großeltern anlässlich eines Sommer- und Abschlussfestes der besonderen Art in die Zirkuswelt. Hierfür hatte sich Jasmin als Tiger verkleidet, Max gab ein stolzes Pferd und Aylina war eine chinesische Artistin. Lange Zeit zuvor beschäftigten sich die Jungen und Mädchen aus den Kindergartengruppen mit dem Thema „Zirkus“, bastelten und gestalteten Kostüme und Verkleidungen, sangen passende Lieder, probten Tänze und Akrobatik und waren schon im Vorfeld völlig begeistert von ihrem Zirkus Halli Galli. Wilde Tiger, Artisten, Pferde, Bändertänzer gehörten genauso zur Show wie Seifenblasenkünstler und chinesische Akrobaten.

Dass dieses Zirkusprojekt die Freude der Kinder und das spielerische Gestalten mit dem Bildungsauftrag des Kindergartens verbindet, erläutert der Leiter des Dreikönigs-Kindergartens Hartmut Baar: „Das Zirkusprojekt war eine wunderbare Möglichkeit für die Kinder Spielen und Lernen ganz selbstverständlich miteinander zu verbinden und dadurch unseren Bildungsauftrag in den Kindergartenalltag zu integrieren.“

„Mit diesem Zirkusprojekt konnten wir „fast nebenbei“ viele Bildungsbereiche aufgreifen. Die Kinder erhielten viele Bewegungsanreize, konnten sich kreativ und gestalterisch betätigen, konnten im sozialen Miteinander etwas Gemeinsames entwickeln und viele Wahrnehmungserfahrungen machen“ ergänzt Barbara Richter, Erzieherin im Dreikönigs-Kindergarten.

Für Christiane Huesmann, Heilpädagogin in der Marienkäfergruppe stand vor allem der Spaß am gemeinsamen Tun im Vordergrund: „Bei der Planung und Vorbereitung war es uns wichtig, dass die Kinder viele eigene Ideen einbringen und ihre Grenzen austesten konnten. Jedes Kind hat gemerkt, dass es als Teil eines Ganzen wichtig war. Hierdurch konnten wir das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern und viel Raum für Kreativität schaffen.“ Als zum Schluss Jasmin als Tiger noch durch einen brennenden Reifen springt sind sich alle einig: „So etwas würden wir gerne öfters sehen.

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