Diözesan-Caritasverband Fulda, 20.09.2009

Neues Caritas-Wohnheim in der Vinzenzstraße:

Richtfest: Neue Heimat für Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkung

Richtfest Foto: C. Scharf


Fulda (cif). Zum Richtfest für ihr neues Wohnheim hatte kürzlich die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie in die Fuldaer St. Vinzenz-Straße geladen. Nach Fertigstellung des Rohbaus wollte man mit den beteiligten Handwerkern, Heim-bewohnern und Werkstattmitarbeitern sowie zahlreichen Gästen den feierlichen Moment zünftig begehen. Dazu hatte man im entstehenden Bau ebenerdig Tische und Bänke aufgestellt, für Live-Musik durch die Mitarbeiter-Bllaskapelle der Behindertenhilfe sowie für Essen und Trinken war gleichermaßen gesorgt.

Zunächst jedoch erfolgte der offizielle Akt des Richtfestes: In seiner Begrüßung erinnerte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch an den erst vor einem halben Jahr erfolgten Spatenstich. Ziel des Bauprojektes sei es, ein Zuhause für Menschen mit Mehrfachbehinderung und Bewegungseinschränkungen zu schaffen, das völlig ihren Bedürfnissen entspreche und ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Höchtmaß an Selbstständigkeit biete. In einem Grußwort betonte anschließend der Fuldaer Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel, wie wichtig es sei, dass auch Menschen mit Behinderungen Orte haben, wo sie gut betreut seien, Rückzugsmöglichkeiten haben, aber auch Gemeinschaft erfahren können. Dippel nannte das entstehende Caritas-Wohnheim eine für Stadt und Region großartige Sache.

Vor dem Richtspruch durch Zimmermeister Leo Kalb aus Hünfeld sprach der Aufsichtsratsvorsitzende des Caritasverbandes, Ordinariatsrat Pfarrer Elmar Gurk, einen Segen über das neu entstehende Haus. Anschließend wurde der Richtkranz am Kran hochgezogen. Der Bau kostet 1,26 Millionen Euro, wobei die Caritas Zuschüsse vom Land (200.000 Euro) und vom Landeswohlfahrtsverband (100.000 Euro) erhält. Die Fertigstellung soll im Sommer 2010 erfolgen, zwölf Personen werden dann in der Einrichtung Wohnplatz finden.



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