Diözesan-Caritasverband Görlitz, 27.08.2012

Kindertagesstätte in Döbern hat drei Gründe zum Feiern

Ein von den Erzieherinnen lang gehegter Traum wurde wahr: Am 24. August konnte der ersehnte Anbau der „Katholischen Kindertagesstätte in der Spremberger Straße“ mit bischöflichem Segen eingeweiht werden. Bischof Wolfgang Ipolt ging auf das heute wenig gebrauchte Wort „Erziehung“ ein, die die Grundlage für ein gelingendes Leben bildet.

Vor 85 Jahren sahen die Hedwigsschwestern die Not der Familien und eröffneten dieses Haus für Kinder gegenüber dem Krankenhaus, welches jetzt ein Altenpflegeheim beherbergt.

Andrè Schneider, Abteilungsleiter des Caritasverbandes, der als Kind diesen Kindergarten besucht hatte, betonte die Barmherzigkeit der Schwestern und die Bereitschaft zum Teilen, nicht nur des leiblichen Wohls, sondern auch der Werte wie Würde und Respekt vor jedem einzelnen Kind.

So lag es auch nahe, der Kindertagesstätte den Namen „St. Martin“ zu geben, des im Volk bekannten Heiligen, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte aus einer aktuellen Not heraus.

Geteilt wurde heute die Freude mit allen Kindern, Angehörigen und Gästen über den gelungenen Anbau, das 85-jährige Bestehen der Kindertageseinrichtung und über den Namen „St. Martin“, der alle begleiten möge, die in diesem Haus ein- und ausgehen.

Zu bewundern ist die kleine Gemeinde und das Erzieherinnenteam, das sich den neuen Herausforderungen stellt und so hoffen wir, dass mit Hilfe freudiger Spender auch noch der Spielplatz seine Gestaltung erfährt, damit die Kinder drinnen wie draußen ihre Erfahrungen machen können.

 

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